Im Kopf eines Konsumenten

Die traditionelle Marktforschung stößt schnell an ihre Grenzen, wenn es darum geht zu ergründen was wirklich im Kopf eines Konsumenten vorgeht und wie ge2c57ad9nau er Kaufentscheidungen trifft. Genau dieses Wissen würde allerdings stark dabei helfen Marketingaktivitäten zu optimieren und Kosten für uneffektives Marketing einzusparen. Marketingexperten haben verschiedene Herangehensweisen sich diesem Thema anzunähern und investieren regelmäßig Geld um zu erfahren wie Konsumenten denken, Werbung und Produkte erleben und die Entscheidung ob sie ein Produkt kaufen oder nicht kaufen treffen. Fokusgruppen, Interviews mit Konsumenten, Befragungen, das Festlegen von Buyers Personas und die Beobachtung von Verbraucherverhalten bringen wertvolle Informationen in diesem Bereich, aber sind nicht wirklich verlässlich und liefern kaum allgemein gültige Erkenntnisse. Wie kommt man also hinein in den Kopf des Konsumenten ?

Mit Neuromarketing in den Konsumentenkopf?

Neuromarketing ist eine relativ neue Entwicklung im Bereich der Werbung dar und verspricht sehr
gute Ergebnisse wenn es darum geht wirklich erklären zu können wie der Konsument tickt und wie er seine Kaufentscheidungen trifft. Neben Methoden der Psychologie und der Neurobiologie kommen hier Methoden der modernen Gehirnforschung. Obwohl dieser Ansatz erst ein paar Jahren ernsthaft verfolgt wird, kann so erklärt werden wie Kaufentscheidungen getroffen werden, welche Rolle Image und Marke eines Produkts spielen und welche anderen Faktoren für den Konsumenten im Entscheidungsprozess bei einem Kauf wichtig sind. Obwohl es sich natürlich sehr aufwändig anhört den Konsumenten mit technischen und medizinischen Hilfsmitteln sprichwörtlich in den Kopf zu schauen, liefert das Neuromarketing sehr interessante Ergebnisse, die für alle zukünftigen Produkteinführungen und Werbekampagnen nützlich sind.

Mit gesundem Menschenverstand in den Kopf des Konsumenten?

Werbetreibende und Werber, die den Aufwand und Kosten von Neuromarketing, Fokusgruppen, Interviews und ähnlichen Hilfsmitteln schauen verfolgen einen anderen Ansatz. Die Hoffnung, dass Konsumenten einen rationalen gesunden Menschenverstand einsetzen um ihre Kaufentscheidung zu treffen. Dieser Logik nach müsste der Verbraucher schlicht das objektiv beste und preiswerteste Produkt kaufen. Diese Herangehensweise ist sicher auch valide, oft jedoch nicht im Interesse der Werbenden und im Ergebnis unzutreffend. Was genau im Kopf des Konsumenten vorgeht lässt sich eben nicht vorhersagen.